Südostwall bei Schützen am Gebirge

gedenkstaette-schuetzen-01Ende Juli 1944 befahl Adolf Hitler den Bau von Befestigungsbauten, Reichsschutzstellung oder Südostwall genannt, entlang der Reichsgrenze im Osten, um das Deutsche Reich vor der Sowjetarmee zu sichern. Unter brutalster Unterdrückung, Arbeitsleid und Hunger mussten Menschen sich dabei zu Tode arbeiten.

Der Ostwall führte auf Schützener Gebiet in einem Zickzackverlauf von den Hängen des Leithagebirges (Tiergarten) durch die Rieden Kreutmais, Iseläcker und Straßäcker bis vor das Dorf, querte beim heutigen Haus Eisenstädter Straße 92 die Straße und verlief, am Bahnhof vorbei, über den Eisbach und die Wulka. Weiter wurde der Panzergraben wegen der rasch näher rückenden Front nicht gebaut. Zum Bau des Ostwalls wurden vor sllem Zwangs- und Strafarbeiter sowie KZ-Insassen und vor allem auch Juden, die aus Ungarn abtransportiert wurden, eingesetzt. Im Schnitt schanzten 520 Personen pro Kilometer.

Inschrift auf einer Tafel beim sogenannten Panzergraben.

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Schilderung der Ereignisse bei den Schanzarbeiten 

Mehr zu den Greueltaten im Burgenland am Beispiel Rechnitz

 

 

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